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Di

12

Nov

2019

Donnerstag: Vortrag "Warum brauchen wir ein Lieferkettengesetz?"

 

Donnerstag 14. November,
19 Uhr

Koeppenhaus,  Bahnhofstraße 4 – 5 Greifswald

 

Inhalte

  • Die Lieferkette von Kleidung,
    Dr. Bettina Musiolek, Europa Ost-Koordinatorin der Kampagne für Saubere Kleidugn, Eine Welt Netzwerk Sachsen 
  • Wie arbeitet die  Kampagne für Saubere Kleidung?
    Waltraud Waidelich, Frauenwerk der Nordkirche, Trägerkreis Kampagne für Saubere Kleidung
  • Wieso brauchen wir ein Lieferkettengesetz?
    Fabienne Winkler, Eine Welt Netzwerk Sachsen, Trägerkreis Kampagne für Saubere Kleidung
  • Fragen und Diskussion

 

Trotz Überstunden reichen die Löhne nicht, marode Fabrikgebäude, Diskriminierung, unrechtmäßige, plötzliche Entlassungen - all das gehört zum Alltag vieler Arbeiter*innen weltweit. Modekonzerne setzen sich nur zögerlich für menschenwürdige Bezahlung von Näherinnen ein, besagt die neueste Studie der Kampagne für Saubere Kleidung.

 

Wir fordern, dass Unternehmen endlich gesetzlich dazu verpflichtet sind, auch in ihren Auslandsgeschäften Menschen- und Arbeitsrechte zu achten. Haben doch bisher Opfer von Menschenrechtsverstößen durch Unternehmen keine ausreichenden Möglichkeiten, ihre Rechte einzuklagen, während Konzerne häufig weitreichende Sonderrechte genießen. Das muss sich ändern! Setzt euch mit uns für ein verbindliches Lieferkettengesetz ein!

 

Eine Veranstaltung der Nähwerkstatt Kabutze in Kooperation mit der Kampagne für saubere Kleidung und dem Frauenwerk der Nordkirche

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des BMZ, durch den Katholischen Fonds, die Stiftung Nord-Süd-Brücken, mit Mitteln des evangelischen kirchlichen Entwicklungsdienstes.

 

Initiative Lieferkettengesetz - Unterzeichnet die Petition!

 

Eintritt frei!

 

 

Sa

02

Nov

2019

Always On: Werkzeuggürteltasche mit E-textile Funktion

Die an diesem Wochenende unter Hannahs Anleitung entstandenen Gürteltaschen sind individuell angepasst an die jeweiligen Werkzeuge der Besitzer*innen. Drei unterschiedliche Größen, sowie speziell gearbeitete Innenfächer ermöglichen, alle Werkzeuge unterzubringen, die in verschiedenen Situationen gebraucht werden. Ob Fahrradwerkzeug, Nähwerkzeug, Alltagswerkzeug oder Kamerequipment…

 

 

Hannah ist Teil des Künstlerinnnenkollektivs Kobakant und beschäftigt sich seit 2006 mit der Verarbeitung von elektronischen Komponenten in Zusammenhang mit Textilien. Diese Arbeit ist als Teil mit in den Workshop eingeflossen und es wurden einfache Beispiele gezeigt, wie kleine LED-Lichter mit elektrisch leitendem Garn in Textilien eingearbeitet werden können.

 

 

Spannend ist außerdem der Ansatz, der Hannah dazu gebracht hat, sich mit dem Thema „Werkzeuge“ auseinanderzusetzen. Bei ihr kommt die Idee zu transportablen Werkstätten von der Frage, wie sich die eigene Werkpraxis und Wahrnehmung verändern, wenn das eigene Werkzeug auch an ungewöhnliche Orte mitgenommen werden kann. Vieles wird dadurch möglich – Auseinandersetzung mit Materialien, Ins-Gespräch-Kommen mit interessierten Menschen und auch eine Veränderung der eigenen Arbeitsweisen.

 

Alle Fotos von Hannah findet ihr hier.

 

 

Mehr zu sehen von Hannahs Arbeiten gibt’s hier:

 

 

http://howtogetwhatyouwant.at/

http://www.kobakant.at/

http://wsp.plusea.at/

 

 

Mo

28

Okt

2019

Freitag: Performance Lecture Make Your Tech and Wear it too!

 

„Geschichten einer e-textile Schneiderin"

 Make your tech and wear it too!

 

Freitag 1. November

19 Uhr

Kabutze

 

Performance Lesung mit
Hannah Perner-Wilson, Kobakant Berlin

 

In diesem Vortrag möchte ich eine Einleitung geben in die Materialien, Werkzeuge, Fähigkeiten und Energien die bei der Herstellung elektronischer Textilien und geschneiderter tragbarer Technologie zum Einsatz kommen. Diese waren die letzten 13 Jahre Teil meiner künstlerischen Praxis.

Ich verbringe meinen Tag damit elektronische Textilien zu fertigen und stelle mir dabei vor was diese Technlogie, getragen auf unseren Körpern, uns ermöglichen wird zu fühlen, zu kommunizieren, zu werden.

 

Als eine Entdeckerin neuer Materialien erschaffe ich weiche Stromkreise und textile Sensoren, die ich online auf „How to get what you want“ und „ A-Kit-Of-No-Parts“ dokumentiere, in der Hoffnung, dass ich andere inspiriere mich bei dieser materiellen Praxis zu unterstützen.

 

Ausgangspunkte meiner Arbeit variieren von offenen spielerischen Erkundungen von Materialien/Werkzeugen/Techniken um interessante Narrative zu entdecken und diverse Wege zu entdecken Dinge zu tun (wie das aufwändige Handbesticken von Schaltkreisen auf ein Trauerkleid um über mögliche Zukünfte zu reden), bis zu Aufträgen mit dem Ziel Probleme zu lösen und konkrete Ideen zu realisieren ( wie z.B. das Entwickeln haltbarer Verbindungen fester und weicher Materialien, Isolierungen, Sensor- und Motordesign).

 

Ob ich erkunde oder Probleme löse, ich suche dabei direkte handfeste Begegnungen mit den Materialien der Elektronik. Materialien, die aufgrund ihrer Fähigkeit elektrischen Strom zu leiten, zu widerstehen, zu isolieren, zu speichern oder zu generieren, in der Lage sind das auszumachen, was wir als Elektronik verstehen. Ich fühle mich zu dieser interaktiven Art des Dialogs hingezogen, weil es mir erlaubt mehr meiner körperlichen Sensoren (Gefühle) und Motoren (Antreiber) in einem dialogartigen Echtzeit- Austausch zu benutzen.

 

Es gibt die Vorstellung, dass die Technologien der Zukunft komplett von Maschinen und einem „Handwerk der Gewissheit/Beständigkeit“ (workmanship of certainty) konstruiert sein werden.

Mich zieht es zu dem anderen Ende des Spektrums, zu dem, was Möbeldesigner und Designtheortiker David Pye als „Handwerk des Risikos“ (workmanship of risk) beschreibt. Wie unsicher, wie intim, wie chaotisch, wie physisch und gemeinschaftlich verbunden können wir mit dem Material der Elektronik werden ?

 

Eintritt frei!

 

Samstag und Sonntag könnt ihr in einem Nähworkshop mit Hannah Werkzeugtaschen nähen und sie mit einem Licht, Nadelkissen, Magneten und anderen praktischen Dingen versehen.

Es sind noch Plätze frei! Anmeldung hier!

 

English Version below

Make Your Tech and Wear It Too
Stories from an e-textile tailor

In this talk i’d like to give an introduction to the materials, tools, skills and energies involved in making electronic textiles and tailoring wearable technology, which has been my practice for the past 13 years.

I spend my days crafting electronic textiles, imagining what this technology, worn on our bodies, will allow us to sense, to communicate, to become. As an explorer of new materials, I create soft circuits and textile sensors that I document and share on How To Get What You Want and A-Kit-Of-No-Parts hoping to inspire others to join me in this material practice.

Starting points for my work vary from open-ended playful explorations of materials/tools/techniques in order to discover interesting narratives and diverse ways of doing things (such as hand-embroidering elaborate circuitry onto a funeral gown to speak about possible  futures), to directed commissions looking to problem-solve and realize concrete ideas (such as developing robust hard-soft connections, insulation methods, sensor and actuator designs).

Whether I’m exploring or solving, I find myself seeking direct, hands-on encounters with the materials of electronics – materials that due to their abilities to conduct, resist, isolate, store or generate electrical current are able to make up what we think of as electronics. I’m drawn to this more interactive style of dialogue because it allows me to engage more of my bodily sensors (sensations) and actuators in real-time debate-like conversation. There is this image of future technology being fully constructed by machine and a workmanship of certainty. I’m drawn to exploring the other end of the spectrum, towards what furniture designer and design theorist David Pye’s describes as the workmanship of risk. How uncertain, how intimate, how messy, how physically and collaboratively connected can we get with the materials of electronics?

So

20

Okt

2019

Herbst Kleidertausch

An nem Sonntag gemütlich Kleiderhaufen durchstöbern, Kaffee trinken, vegane Waffeln essen und quatschen. Das war mal wieder der Herbst-Kleidertausch in der Kabutze. Manche haben neue Lieblingsteile gefunden, andere haben sich gefreut, geliebte aber nicht mehr getragene Kleidung nun abzugeben damit sie wieder Verwendung findet.

 

 

Der nächste Kabutze-Kleidertausch findet wieder im Sommer statt bei der Fête de la musique. Falls ihr nicht bis dahin warten wollt, schaut doch mal bei Greenpeace Greifswald oder beim Jugendzentrum Klex vorbei – dort werden auch regelmäßig Kleidertauschaktionen veranstaltet. Oder ihr stattet dem Umsonstladen Greifswald einen Besuch ab.

 

 

https://www.greifswald.greenpeace.de/

 

http://das-klex.de/

 

https://www.umsonstladen-greifswald.de/

 

Sa

19

Okt

2019

Workshop Hoodie und Jacke

Impressionen vom Hoodie und Jacken Workshop am Samstag, den 19.10. Unter der Anleitung von Babette Gibb wurden wunderschöne Kleidungsstücke kreiert.

 

Das macht Lust auf einen Nähworkshop? Dann schau in unser Quartalsprogramm und melde dich bei einem unserer Workshops und Kurse an.

Offene Nähwerkstatt Kabutze

 

In der Kabutze kannst du Alltagsprobleme an deiner Kleidung reparieren oder kleine und große Nähprojekte in Angriff nehmen – ein wenig Näherfahrung ist dabei hilfreich, aber kein Muss. Ehrenamtlich Engagierte aus unserem Team geben dir Hilfe zur Selbsthilfe.

Ob Einsteiger oder Profi, die Werkstatt ist für alle da – Offene Nähwerkstatt eben!

 

Öffnungszeit: Dienstag 14-18 & Donnerstag 16-20 Uhr

 

Wir sind eine gemeinnützige Initiative und unser Team arbeitet ehrenamtlich.

Für die Nutzung der Werkstatt empfehlen wir eine Spende von 3 - 6 € die Stunde für den Erhalt der Kabutze.

 

Willst du mitmachen?

Wir treffen uns jeden 2. und 4. Dienstag im Monat um 19.30 Uhr zum Plenum. 

Mitmachen!

 

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